Das Ende des "Quantitative Easing"-Programms

21.06.2013 13:11 von Robert Seus

Der Ausstieg der US-Notenbank Fed aus dem "Quantitative Easing"-Programm dürfe einen stärkeren US-Dollar zur Folge haben, sagt Trevor Greetham, Leiter der Asset-Allokation beim Fondsanbieter Fidelity. Wahrscheinlich sei die jüngste Schwächephase nur ein kurzfristiges Phänomen, verursacht durch den Verkauf von in Dollar gehandelten Wertpapieren aus Schwellenländern. Greetham will den US-Dollar weiter übergewichten.
Langfristig werde der Dollarkurs nach dem Ausstieg aus QE3 wieder anziehen, sagt auch Torsten Gellert vom Währungsspezialisten Forex Capital Markets (FXCM). Die Talfahrt des Dollars habe vor vier Wochen damit begonnen, dass viele Investoren ihre Long-Positionen im Dollar mit Gewinn geschlossen hätten. "Kurzfristig gesehen war dies sicher eine durchaus lukrative Variante. Wer eher langfristig orientiert ist, hat diese Entwicklung zum Ausbau seiner Dollar-Positionen genutzt." Der Trend sollte unter die Marke von 1,30 Euro je US-Dollar gehen. (ww)

 

Quelle: www.fondsprofessionell.de

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