Schulweg: welche Gefahren Eltern sehen

17.08.2018 07:19 von Heiko Witthaut

In einigen Bundesländern ist es schon soweit, andere folgen: Das Ende der Sommerferien naht. Damit verbunden: Morgendliches Verkehrschaos vor deutschen Grundschulen. Fast zwei Drittel (64 Prozent) aller Mütter und Väter von Grundschülern haben schon mal erlebt, dass Zufahrts-, Geh- und Fahrradwege, Feuerwehrzufahrten oder Bushaltestellen von Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, blockiert werden.

Doch auch für Schulkinder, die plötzlich zwischen den parkenden Fahrzeugen auftauchen, sind die „Eltern-Taxis“ eine Gefahrenquelle. 
Zwar ging die Zahl der meldepflichtigen Schulwegeunfälle zurück (siehe Grafik; Klicken zum Vergrößern), doch Grund zur Sorglosigkeit besteht nicht.

Das sehen auch die Eltern so. Laut der Studie „Schulweg 2018“, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von CosmosDirekt durchgeführt hat, befürchten 52 Prozent der Eltern, deren Kinder ihren Schulweg ohne Begleitung zurücklegen, dass ihre Tochter oder ihr Sohn unterwegs von einem Auto angefahren oder im Straßenverkehr verletzt wird.

In einem solchen Fall würde der gesetzliche Unfallversicherungsschutz greifen, sofern sich der Unfall auf dem direkten Schulweg ereignet. In allen anderen Fällen hilft nur eine private Unfallversicherung.

Zurück