Schwächen in deutschem Gesundheitssystem

Deutschland investiert Milliarden in sein Gesundheitswesen – doch die Ergebnisse bleiben hinter denen vieler europäischer Nachbarn zurück. Deutschland hat die dritthöchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Trotzdem bleiben die Gesundheitsindikatoren des Landes hinter denen vergleichbarer europäischer Staaten zurück. Die Menschen sind kränker und sterben früher. Darauf weist das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie hin und sieht ein strukturelles Problem in der öffentlichen Gesundheitsversorgung. Statt Krankheiten zu verhindern, konzentriere sich das System zu sehr auf deren Behandlung – und das mit zum Teil ineffizienten Strukturen.

Zurück zur Newsübersicht